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Mit Isabel Kreitz können wir ihnen
die renommierteste und bekannteste deutsche Komikzeichnerin vorstellen.
Sie hat es geschafft sich in einem von Männern dominierten Genre, mit
intelligenten und kritischen Geschichten durchzusetzen. Isabel Kreitz
wurde 1967 in Hamburg geboren. Nach dem Abi schrieb sie sich 1988 an der
Hamburger Fachhochschule für Gestaltung ein. 1990 ging sie nach New
York und studierte an der Parson School.
Zurück in Deutschland bildete sie sich in einem von Paul Derouet
und Gérald Gorridge geleitetem Seminar weiter. Isabel
Kreitz fing an ihre ersten Comics zu zeichnen. 1993 gewann sie bei der Veranstaltung „Comopoly“
in Hamburg einen Preis. Danach konnte sie im Achterbahn Verlag ihren
Komik „Heiß und Fettig“ veröffentlichen, der auch in der
Bildzeitung zu finden war. 1994 – 97 verlegte sie drei Alben im
Zwerchfell Verlag, Eine Trilogie mit dem Obertitel „Ralf“ indem sie
die Erlebnisse eines Hamburger S-Bahn-Surfers skizziert. 1996 erschien
„Ohne Peilung“ im Carlson Verlag, dem Marktführer in Sachen Comics
in Deutschland. In diem Album finden sich die Elemente, die bis heute
die Geschichten der Isabel Kreitz prägen, die Szene der Jugendlichen
und die Rückschau auf das Deutschland der Nazi Zeit. Ebenfalls 1996
erschien ein 40-seitiges Heft, herausgegeben durch die Landeszentrale für
politische Bildung, welches für den Schulunterricht angeboten wurde.
1996 war auch das Jahr ihres Durchbruchs, das Album „Die Entdeckung
der Currywurst“ nach einem Roman von Uwe Timm, brachte ihr ein
deutschlandweites Echo ein.1998 erschien dann ebenfalls im Carlson
Verlag „Waffenhändler“. 2000 erschien in Zusammenarbeit mit anderen
Grafikern und Autoren „Mabuse 1-6“, „Ein
Atomkraftwerk kurz vor dem Super-GAU. Ein Altnazi auf Amoklauf im südamerikanischen
Dschungel. Ein Zug auf der fahrt in den Tod. Dr. Mabuse ist zurück.
In einer auf sechs Hefte angelegten Miniserie lassen Isabel
Kreitz, Eckart Breitschuh und Stefan Dinter den Schurken wieder
auferstehen, durch den Norbert Jacques Weltruhm erlangte. Dabei führen
sie vor Augen, dass der König der Verbrecher heute aktueller ist als je
zuvor.“. 2002
wurde sie für den renommierten Max und Moritz Preis nominiert. Keine Comiczeichnerin von der Stange: In ihrer Heimat
Hamburg ist Isabel Kreitz eine Institution. Auch in die großen Medienhäuser
der Hansestadt ist ihr Name schon gedrungen und ihr eigenwilliger Stil
beschäftigte bereits Magazine wie VIVA oder BRIGITTE. "Die Lust am Erzählen
mit visuellen Mitteln" erzählt Isabel Kreitz, motiviert sie zum
Comiczeichnen. Die Geschichte steht dabei für sie im Vordergrund:
"Ich zeichne so, dass die Geschichte fließt und verständlich ist,
ohne mich um stilistische Originalität zu kümmern, eben so gut ich
kann. Ich sehe mich als Erzähler und im grafischen Sinne als reiner
Handwerker." |
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