Waldemar Penner
Selbstportrait: Waldemar Penner

WALDEMAR PENNER, "Spiegelungen" - Malerei
Galerie im Bezirksrathaus Ehrenfeld
20. September bis 18. Oktober 2019

Waldemar Penner zeigt im Bezirksrathaus Ehrenfeld mit "Spiegelungen" eine aktuelle Werkserie mit abstrakten Arbeiten. Die sind nicht allein durch Form und Farbe geprägt, sondern von seiner langjährigen Auseinandersetzung mit Inhalten seines Berufs als Psychiater. Es handelt sich aber mitnichten um eine "Innenschau" psychoanalytischer Themen, sondern Penners Arbeiten sind zunächst klare Farbkompositionen mit einer gewissen landschaftlichen Anmutung durchsetzt mit sparsamen Botschaften, die dem Betrachter viel Raum für Assoziationen und Deutungen lassen.

1949 in einer kleinen Ortschaft am Ural in der Sowjetunion als Sohn deutschstämmiger geboren, wandte sich Waldemar Penner früh der Malerei zu. Auf Wunsch des Vaters studierte er in Jekaterinburg Medizin, schrieb sich aber gleichzeitig an der dortigen Kunsthochschule ein.
1974 schloss er sein Medizinstudium erfolgreich ab. 1993 wanderte er mit Familie nach Deutschland aus und arbeitete hier bis zu seiner Pensionierung als Psychiater. Doch nie vernachlässigte er seine künstlerische Arbeit. Während andere bei Kongressen und Seminaren stets mitschrieben, habe ich bezogen aufs Thema gezeichnet. Und so habe ich mir auf diese Weise alles merken können", verrät der Arzt und Künstler. Sein umfangreiches Werk umfasst neben den im Rathaus gezeigten Arbeiten, Porträts, Zeichnungen sowie zeichnerische Skizzen seiner beruflichen Passion.
Waldemar Penner lebt und arbeitet Köln (-Ehrenfeld).

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